Verweigerungsverhalten 

Verweigerungsverhalten bei Menschen mit psychischer Erkrankungen und/ oder kognitiver Beeinträchtigung 

In der Betreuung von Menschen mit Beeinträchtigung kommt es oft zu Verweigerungsverhalten. Doch warum kommt es dazu?

Oft ist es uns (Betreuungspersonal) gar nicht bewusst, dass wir „Macht“ ausüben und die zu betreuende Person dadurch in die Enge treiben. Oder liegt die Verweigerung daran, dass sich die Person gerade in einem schwierigen eigenen Prozess befindet und diesen nicht anspricht? Oder versucht die Person durch das Verhalten ebenso Macht auszuüben? Daraus ergibt sich auch noch die Frage, ob wir (KundIn und BetreuerIn) das gleiche Ziel haben?
Diesen Fragen wollen wir auf den Grund gehen und geeignete individuelle Lösungen finden.
Die Haltung zum Thema wird besprochen und zur Hilfestellung soll der Konstruktivismus und dessen Theorie aufgegriffen werden. Ebenso werden Kommunikationstechniken aufgefrischt.

Ziele: 
Der Umgang mit Rückzug, Verweigerung und mögliche Techniken dazu werden geübt, damit ein besseres Verständnis erfolgt und neue Handlungsspielräume geschaffen werden. 

Methoden:
Theorie-Inputs, Gruppenarbeit, Fallbeispiele, Fallbesprechungen.

Organisatorisches: 
Dauer:  2 Tage
Zeit: 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Dozent*In: Silvia Stephan oder Daniel Hebenstreit
Kosten: € 1200.- pro Tag zzgl. Fahrtkosten und ggf. Übernachtung
Anzahl TN: Max. 16 Teilnehmer*Innen